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Was kostet Labordiagnostik als Service? Setup, Pay-per-Use und das Dropshipping-Modell

Der Einstieg ist niedrigschwellig: ab 1.000 € Setup, danach Pay-per-Use je nach Test und Panel. Kein Lageraufbau dank Dropshipping – Probatix produziert, lagert und versendet im Partnerbranding. Dieser Artikel erklärt, was im Setup steckt, wie sich der Pay-per-Use-Preis zusammensetzt und für welches Volumen sich welcher Zugang lohnt.

Von Dr. Daniel Werner

Setup-Phase

Was Sie für die Einstiegssumme bekommen, sind drei zentrale Bausteine:

  • Eigenes Branding — Kit-Verpackung, Anleitungs- und Begleitmaterial, Befund-Layout. Das Kit kommt im Look-and-Feel Ihres Programms beim Endnutzer an, der Befund passt in Ihre digitale Welt.
  • API — REST-Endpunkte für Aufträge, Webhooks für Statuswechsel, FHIR-R4-Bundle für strukturierte Befunde. Optional auch Anbindung Ihres Webshops oder Patientenportals.
  • Integration — die Anbindung in Ihre Systeme (App, Portal, Plattform, Telemedizin-Backend, Praxisverwaltung). Wir orientieren uns an Ihrem Stack, nicht umgekehrt.

Der genaue Leistungsumfang wird im Onboarding fixiert. Faktor: Wie groß ist Ihr Programm, wie tief soll das Branding gehen, wie viele Schnittstellen werden benötigt.

Pay-per-Use

Nach dem Setup fallen Kosten pro durchgeführtem Test bzw. Panel an. Was den Preis treibt:

TreiberBedeutung
ParameteranzahlMehr Analyten = mehr Labor-Aufwand pro Probe.
ProbenartFlüssigkapillarblut, Urin, Speichel, Abstrich, Stuhl – jede mit eigenem Material-Footprint.
Branding-TiefeVom Standard-Kit bis zur vollständig markenspezifischen Verpackung.
LogistikEU-weit Standard oder mit Express, Tracking-Tiefe, Retouren-Handling.

Konkrete Preise stellen wir auf Anfrage bereit – wir kalkulieren auf Basis Ihres Volumens und Panel-Mix, nicht aus einer Standardliste.

Dropshipping-Modell — kein eigenes Lager

Probatix produziert die Kits, lagert sie und versendet direkt an den Endnutzer Ihres Programms. Im Partnerbranding. Sie haben weder Lagerkosten noch Versanddienstleister-Verträge noch ein operatives Warenwirtschaftsthema.

In der Praxis sieht das so aus:

  1. Ihr System (App, Portal, Webshop) löst eine Bestellung aus — entweder vom Endnutzer selbst angestoßen oder von Ihrem Programm gesteuert.
  2. Probatix erzeugt den Auftrag, packt das Kit im definierten Branding und versendet — EU-weit mit Tracking.
  3. Der Endnutzer erhält das Kit, entnimmt die Probe und schickt sie portofrei ans Labor.
  4. Der Befund kommt strukturiert an Ihr System zurück (siehe API-Integration).

Was im Preis an Wert steckt

Das Pay-per-Use-Modell wirkt zunächst wie eine Marge. Was Sie sich dadurch sparen:

  • Eigenes Labor — Geräte, akkreditierte Räume, qualifiziertes Personal, ISO-15189-Akkreditierung. Investitionsklasse > 1 Mio. €.
  • Eigene Logistik — Lager, Pick-Pack, Versanddienstleister, Retouren, Tracking-Software.
  • Eigenes QMS — ISO-13485-Aufbau, Auditzyklus, Dokumentenlenkung. Siehe QMS-Artikel.
  • Eigene Compliance — IVDR-Klassifizierung, EUDAMED, Marktüberwachung.
  • Eigene Integration — API, FHIR-Mapping, LOINC-Codierung.

Das Preismodell tauscht Capex gegen Opex und entkoppelt Ihre Time-to-Market vom Aufbau einer eigenen Diagnostik-Infrastruktur.

Für wen welches Modell

  • Kleines Programm / Pilot — geringe Volumina, schneller Marktzugang: Pay-per-Use mit Partner-Portal-Zugang, ohne API-Projekt.
  • Skalierendes Produkt — wachsende Nutzerbasis, integriert in eigene App: API/FHIR-Anbindung, Pay-per-Use mit Mengenstaffel.
  • Etablierter Anbieter mit Marken-Programm — eigenes Branding, mehrere Panels, Kassen-Vertragslogik: voller Setup mit Beratungs- und Compliance-Komponente.

ROI-Kalkulation? Wir machen das gerne für Ihr konkretes Volumen — direkt anfragen.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet der Einstieg?

Das Setup startet ab 1.000 € und enthält die drei zentralen Aufwände: eigenes Branding für Kits und Befund, API-Anbindung und die Integration in Ihre Systeme. Der genaue Scope wird im Onboarding fixiert.

Wie funktioniert Pay-per-Use?

Sie zahlen pro durchgeführtem Test bzw. Panel. Der Preis hängt von Parameteranzahl, Probenart, Branding-Tiefe und Logistikanforderungen ab – ohne monatliche Mindestabnahme. Das macht den Einstieg planbar und das Wachstum risikoarm. Konkrete Preise stellen wir auf Anfrage bereit.

Muss ich Testkits auf Lager nehmen?

Nein. Im Dropshipping-Modell produziert, lagert und versendet Probatix die Kits direkt an Ihre Endnutzer – im Partnerbranding. Sie brauchen kein eigenes Lager, keine Warenwirtschaft, keinen Versanddienstleister.

Was ist im Setup enthalten?

Drei Bausteine: das Branding (Kit-Verpackung, Beilage, Befund-Layout im Partner-Look), die API-Anbindung (REST-Endpunkte, Webhooks, optional FHIR-Bundle) und die Integration in Ihre bestehenden Systeme (App, Portal, Webshop). Der genaue Leistungsumfang wird in der Konfigurationsphase fixiert.

Nächster Schritt

Diagnostik in 2 – 6 Wochen live.

Persönliches Gespräch. Keine Verkaufsmasche. Wir prüfen mit Ihnen, ob Probatix für Ihr Programm passt – und sagen es offen, wenn nicht.